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Der Traum

Ich hatte einen Traum
Einen Traum den ich schon oft geträumt habe
Und in diesem Traum schien alles wahr zu werden
Ich träumte ihn immer schneller
Und immer öfter
Und immer wieder von vorn

Doch der Traum wurde nicht wahr
Er wurde einfach nicht wahr
Aber ich gebe nicht auf
Und träume immer weiter
Immer weiter immer weiter...

Long for the insomnia
Run to the insomnia

Ich hab im Traum gehabt was ich wollte
Ich hab im Traum nicht getan was ich sollte
Ich hab diesen Traum genossen bei Nacht
Und bin am Morgen schweißgebadet wieder aufgewacht

Long for the insomnia
Run to the insomnia

Ich hab geträumt es wär soweit
Ich hab geträumt jetzt kommt meine Zeit
Jetzt wird endlich alles so wie in meinem Traum
Denn er ist so bizarr man glaubt es kaum
Doch nichts passiert

Long for the insomnia
Run to the insomnia

Doch nichts passiert

Ich träume ständig dass es passiert
Ich bin im Traum hoch motiviert
Ich träume nie vom wahren Leben
Ich träume immer ein Stück daneben

Long for the insomnia
Run to the insomnia

Text:*Puhdys

1 Kommentar 1.9.06 18:33, kommentieren



Angst?

Sag mir wovor hast du Angst
Sag mir warum du nicht mehr kannst
warum du denkst
dass nichts mehr geht
ganz plötzlich glaubst
es sei zu spät

Sag mir wovor läufst du weg
vor all den Lügen und dem Dreck
Weißt nicht weshalb
und nicht wohin
und fragst dich plötzlich
nach dem Sinn
nach dem Sinn

Angst wirft ihren Schatten
an die Tür
Angst beißt sich fest
wie ein Geschwür
Deine Angst hat dich fest
in ihrer Hand
Angst hat dich entmannt
Nackte Angst ist die Macht
die dich regiert
Angst die deine Seele kontrolliert
Deine Angst ist die Quelle
deiner Gier
Angst vor dir

Sag mir wovor
hast du Angst
Jetzt geht es dir
an die Substanz
Du wirkst so müde
und gehetzt
weil dir die Angst
den Kopf zerfetzt
Du glaubst es geht
mit dir bergab
denn deine Stunden
werden knapp
Du rennst und rührst
dich nicht vom Fleck
und wirfst dich selber
einfach weg
einfach weg

Angst wirft ihren Schatten
an die Tür
Angst zerreißt dich
wie Papier
Deine Angst hat dich fest
in ihrer Hand
Angst hat dich erkannt
Nackte Angst ist die Mutter
deiner Not
Angst ist dein Führer
dein Despot
Deine Angst
das Böse im Visier
Angst vor dir

Sie kommt ganz leise
in der Nacht
Sperrt dich in ihren
schwarzen Schacht
Du bist die Frucht
aus ihrem Schoß
Ja deine Angst
lässt dich nicht los
Lauf so schnell du kannst
Nackte Angst

Angst wirft einen Schatten
an die Tür
Angst beißt sich fest
wie ein Geschwür
Deine Angst hat dich fest
in ihrer Hand
Angst hat dich entmannt
Nackte Angst ist die Ruhe
vor dem Sturm
Angst zerfrisst dich
wie ein Wurm
Nackt Angst treibt dich
aus dem Revier
Angst vor dir
Angst vor dir

Text:*Eisbrecher

1.9.06 18:34, kommentieren

MAFFAY und ROH

"Rette Mich"

es ist heiss und ich wisch den schweiss von der stirn
was ist ist passiert
kann mich jemand da draussen hörn
meine not spricht bände
und ich glaub ich bin am ende drifte ab
und bemerke weit entfernt
eine stimme die mir sagt ich erbarme mich
rufe nach mir und ich umarme dich
und ich falte meine hände
und ich laufe gegen wände
und ich bete das mich jemand hört

ich ersticke hier im vakuum
und diese leere bringt mich um
führe mich ans licht
ich ertrinke das ich wein das kenne ich nicht

klopf an und rette mich
bleib dran und rette mich
komm an und rette mich
klopf an

ich verliere den boden und ich sehe die geister toben die ich rief
schau nach oben und die decke hängt so tief
wände hängen schief es ist aussichtslos
ich treib auf einem floss in gedanken wie in trance
keine chance
ich bin verloren
leiht mir niemand seine ohren
hat mich jemand auserkoren
der mir die ehre erweist
der mir die schwere entreisst
bevor ich weiter entgleis

ich ersticke hier im vakuum
und diese leere bringt mich um
führe mich ans licht
ich ertrinke
das ich wein das kenne ich nicht

klopf an und rette mich
bleib dran und rette mich
komm an und rette mich
klopf an

die luft ist dicht
komm an und rette mich
die luft ist dicht
klopf an und führe mich
ans licht


meine not spricht bände
und ich glaub ich bin am ende

1.9.06 18:35, kommentieren

Niemand wird so wieder werden ...

niemand wird so wieder werden
so wie er mal war zuvor
niemand kommt zweimal auf erden
durch ein und dasselbe tor

niemand kann zurück sich regen
weil er immer reifer wird
niemand kann sich frei bewegen
hat er sich einmal verirrt


jeder lebt sein eignes leben
atmet ein und atmet aus
will sich nicht im schmerz ergeben
braucht mehr liebe als applaus

kaum einer ist wie ein andrer
kann nicht immer erster sein
mancher bleibt ewig ein wand rer
auf der suche nach dem neuen

niemand wird so wieder werden
so wie er mal war zuvor
niemand kommt zweimal auf erden
durch ein und dasselbe tor

jeder lebt sein eignes leben
atmet ein und atmet aus
will sich nicht dem schmerz ergeben
braucht mehr liebe als applaus

und so leben wir ein leben
atmen ein und atmen aus
werden nehmen werden geben
zwischen liebe und applaus

Text:*Puhdys- Das Buch

1.9.06 18:55, kommentieren

Die Couch steht bereit ... leg dich nieder oder setz dich .. tu es wie du dich am besten fühlst dabei. Schliesse die Augen , schau in dein Inneres erzähle was dich bewegt, was dir keine Ruhe lässt, was dich nicht weiterkommen lässt,über Liebe, über Schmerz,was macht dir Freude , was lässt dich nicht zur Ruhe kommen ... lass uns Spass haben aber auch ernst sein, lass uns lachen aber auch weinen ... die Gesprächsthemen sind komplett offen, in jedem geht etwas anderes vor.Ich habe für jeden ein offenes Ohr...

4 Kommentare 1.9.06 19:10, kommentieren






Asyl Im Paradies



Meine Uhr ist eingeschlafen,

ich hänge lose in der Zeit.
Ein Sturm hat mich hinaus getrieben,
auf das Meer der Ewigkeit.

Gib mir Asyl, hier im Paradies,

hier kann mir keiner was tun.
Gib mir Asyl, hier im Paradies,
nur den Moment, um mich auszuruhn.

Da draußen lauern deine Hände

und ziehn mich auf den Grund.
Ich sinke und ertrinke,
an deinem warmen Mund.

Gib mir Asyl, hier im Paradies ...

Hörst du sie rufen ?

Sie kommen, mich zu suchen,
siehst du die Feuer dort am Strand ?
Sag ihnen, keine Macht der Welt
holt mich zurück an Land.

Gib mir Asyl, hier im Paradies ...

 

Text:*Silly

1 Kommentar 2.9.06 02:11, kommentieren

 

1.) Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren... Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2.) Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer dauert es noch sehr lange, herauszukommen.

3.) Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein... aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

4.) Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5.) Ich gehe eine andere Straße.

 

2.9.06 02:43, kommentieren